Homepage des RSC Elite 05
Homepage des RSC Elite 05 - 11.Runde 08/09

 



Zweiter Spieltag nach der langen Winterpause und die Hauptstadt zeigt sich von ihrer schönsten Seite.
Strömender Regen und grau in grau zwingen die Meidlinger Gastgeber das Spiel in letzter Sekunde auf den sehr schnellen Kunstrasen zu verlegen.
Leider ist dieser erst zwei Stunden nach dem geplanten Spieltermin verfügbar und so kehrt die gesamte Elite- Elf beim berühmten Marienkäfer am Maurer-Hauptplatz zum gemeinsamen Frühstück ein.
Nicht unbedingt die schlechteste Idee, die das elitäre Präsidium in diesem Jahr hatte.
 
Doch es scheint zum Frühjahrsbrauch geworden zu sein, die erste Halbzeit ordentlich zu verschlafen…
Die elitäre Hintermannschaft bot den Meidlingern ein ums andere Mal mehr Raum als der, eigentlich etwas zu klein geratene, maurer Kunstrasen herzugeben schien und so war es nur eine Frage der Zeit bis es im Kasten von Goalie Aléx klingelte.
Bereits nach 14 Minuten gehen die Gastgeber aus kurzer Distanz in Führung! 1:0…
 
Die erste Hälfte stand im Zeichen von massiven Stellungsfehlern der Gäste, die allerdings des Öfteren durch den starken Libero Depauly ausgebessert wurden und des schlechten Spielaufbaus…
Also wird an dieser Stelle der Mantel des Schweigens über Durchgang eins gehüllt…
Einzig die starke Leistung des Flügelflitzers Monghy, der immer wieder für Entlastung über die Seiten sorgte, sei hier lobend erwähnt.
 
Die mitgereisten Fans (Danke Tina ) sahen einen wutentbrannten Coach in die Katakomben des Maurer Hexenkessels abziehen…
 
Entweder hat der Zampano dort eine seine bekannten Brandreden ausgelassen, oder die Eliteiros brauchten einfach 45 Minuten plus Pause um das Maurer Bauernfrühstück zu verdauen.
 
Unmittelbar nach der Halbzeit vergab der aufgerückte Salzberger nach einem Eckball eine gute Einschussmöglichkeit per Kopf nur knapp…
 
Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff seziert „Mad Doc“ Reiberger mit einem herrlichen Steilpass die Meidlinger Abwehr und Richie „the tear“ Zauninger schiebt das Spielgerät aus vollem Lauf am gegnerischen Schlussmann vorbei! Ausgleich!
Elite is back in the game!
 
Und fast genau so schnell auch schon wieder draußen!
Die Defensive gönnt sich erneut eine kleine Denkpause, die ein Meidlinger Akrobat zu einem Seitfallzieher nutzt, der beinahe noch die Latte küsst… Eine tolle Aktion, die sogar dem elitären Coach Zungeschnalzen entlockt…
 
Die Gastgeber hatten auch im zweiten Durchgang zahlreiche Chancen, die sie allerdings nicht in Zählbares ummünzen konnten. Zwei Mal scheiterten sie am eigenen Unvermögen, einmal drehte auch RSC-Schlussmann Aléx einen Weitschuss noch mustergültig an den Querbalken…
 
Doch auch unsere 05 konnten machten sich durch Weitschüsse und eine Riesenchance durch „Capitano“ Horvath, der den Meidlinger Goalie nach einem guten Vorstoß des sehr aktiven Mecking zu einer Glanzparade zwang, bemerkbar.
 
Auch „il canto“ Grössbauer prüfte den Meidlinger Torhüter mit einem Volleyknaller von halbrechts…
 
Es dauerte bis zur 89. Minute ehe die Eliteiros endlich einmal ihren Spielwitz, der schon verloren gegangen schien, aufblitzen ließen…
Das „triangolo infernale“ rund um Stellovsky, Monghy und Grössbauer leiteten eine sehenswerte Aktion ein…
Stellovsky spielt einen hohen Ball direkt aus der Luft mit der Ferse auf Monghy…
Dieser sieht Grössbauer, der sich mustergültig in den freien Raum bewegt und den herrlichen Laufpass des Flügelflitzers noch vor der Torauslinie zum stehen bringt…
Ein kurzer Blick in die Mitte, gefolgt von einem scharfen Pass, den Mecking noch knapp verpasst, reißt die Abwehr auf und findet den am langen Pfosten lauernden Gregor „the duke“ Fürst!
Der, erst in der 65. Minute eingewechselte, Neuzugang knallt das Spielgerät aus kurzer Distanz in die Maschen und dreht zur Ehrenrunde in die Kurve ab! Was für ein Einstand! Was für eine Aktion!
 
Im Freudentaumel befindlich, kassiert der RSC in der Nachspielzeit fast noch den Ausgleich, doch Aléx und die Nerven des Meidlinger Angreifers retten die 3 Punkte!
 
Was bleibt sind glückliche drei Punkte und die Erkenntnis, dass die elitäre Abwehr einiges ihres Glanzes verloren hat.
Es ist, nüchtern gesehen, nur den Nerven der Gastgeber zu verdanken, dass man in diesem Spiel mit nur einem Gegentreffer davongekommen ist…
 
Coach Sindelar hüpfte zwar nach dem Siegtor wie ein wild gewordener Esel an der Seitenlinie auf und ab, verweigerte allerdings im Anschluss der versammelten Presse die Interviews und verhängte auch über seine Schützlinge einen Maulkorb.